Dieses Dokument ist ein Ergebnis meiner Anforderungsanalyse, der MockUp-Entwürfe und -Tests. Es beschreibt gewünschtes Aussehen und Funktion einer zu erstellenden Software und ist damit fundierte Grundlage für eine nachfolgende Softwareentwicklung. Das elektronischen Vorlesungsverzeichnis (e.V.V.) dient dazu Informationen über geplante Lehrveranstaltungen und andere Veranstaltungen zu veröffentlichen.
Bei der Erstellung der MockUps (prototypische Oberfläche) und dieser Spezifikation habe ich bereits Aspekte der Realisierbarkeit mit einfließen lassen. Dadurch ist die technische Realisierbarkeit vollständig sichergestellt. Auf fachlicher Ebene habe ich jedoch nur eine Anforderungsanalyse (Wünsche der Nutzer) vorgenommen, der noch eine Domänenanalyse (verfügbare Daten) entgegengestellt werden muss. Erst dann kann das Verhalten der Software exakt beschrieben werden. Weiterhin empfehle ich einen Domänenentwurf durchzuführen. Mehr dazu im letzten Kapitel.
Oberflächen-Gestaltung hat neben dem ergonomischen Aspekt auch noch eine künstlerische Seite. Diese hat nicht nur einen künstlerischen Selbst-Zweck, sondern "interessante" und "schöne" Websites ermuntern Benutzer eher, sie zu nutzen. Benutzer nehmen dann eher eine positive Haltung gegenüber der Site ein, sie sind eher bereit sie zu erforschen und ihre Funktionalität zu erlernen. Die Ästhetik einer Website wird wesentlich geprägt durch Farben, Schriftarten und Bilder. Ich habe mich mit der künstlerischen Gestaltung zurückgehalten, diese könnte aber in einem Nachfolge-Projekt noch realisiert werden.
Dadurch dass meine MockUps noch keine richtigen Daten enthielten, konnte ich einige Details noch nicht mit den Nutzern testen. Die noch bestehenden Unsicherheiten sind aber nur Details, die sich in der fertigen Software leicht ändern lassen. Das Programm sollte nach Fertigstellung sowieso nochmal evaluiert werden.
Ich gebe vor jedem Abschnitt in kursiver Schrift an, welche (An)forderungen der Nutzer zur Aufnahme dieses Teil geführt haben.
Natürlich ist es müßig, Dinge zu beschreiben, die man auch zeigen kann. Deswegen sind die MockUps aus meinem Projekt Bestandteil dieser Spezifikation. Ich empfehle dem Leser zuerst einen Streifzug durch den Prototypen zu machen und dann hier weiterzulesen. Wenn später etwas im Text unklar ist, helfen die MockUps zum Verständnis. Außerdem ersetzen sie die Layout-Skizzen, die normalerweise zur Spezifikation gehören.
Durch die Tests mit den Nutzern haben sich die Entwürfe natürlich verändert. Manche Veränderungen spiegeln sich noch nicht auf allen Seiten wieder. Deswegen gilt im Zweifelsfall dieses Dokument.
Beachte: die MockUps sind nur "gemalte" HTML-Seiten, sie haben nur feste, beispielhafte Inhalte und können sich nicht wie im fertigen System verändern.
Ich verwende den Begriff "Web-Seite" oder "Seite" für eine Seite im logischen, nicht technischen Sinn. Wenn man zum Beispiel auf einer Seite eine Ansicht ändert und der Browser lädt die Webseite neu vom Server, so ist das aus Nutzersicht immernoch die selbe Seite. Mit "Web-Site" oder "Site" bezeichne ich eine Menge zusammengehöriger Seiten, z.B. die Web-Site der Uni oder die eVV-Site.
Die folgenden Begriffe wurden von Nutzern benutzt, um
Ihre Wünsche auszudrücken und ich präzisiere sie hier. Einige
Begriffe habe ich auch eingeführt um Konzepte aus den Anforderungen zu
benennen, insbesondere den
Hauptzweck des Systems ist die Anzeige von Terminen (Zeit+Ort) von Veranstaltungen. Die gliedern sich in
Da die Menge an solchen Terminen und Veranstaltungen riesig ist, brauchen wir weitere Konzepte, um sie aufzuteilen und zuzuordnen. Dies sind:
Eine Matrikel sind dabei alle Studenten eines bestimmten Studienganges und Fachsemesters. (Deswegen nenne ich es Matrikel und nicht "empfohlenes Fachsemester".) Im Pflichtteil des Studiums teilt man die Studenten in Seminargruppen ein. Es ist dann ein Studentenset gleich einer Seminargruppe und die Veranstaltungen dieser Gruppe werden überschneidungsfrei geplant. Wenn es im Wahlteil des Studiums keine Seminargruppen gibt, wird nicht nur die Planung sehr schwierig, sondern auch die sinnvolle Anzeige. Studentensets sind dann keine Studentenmengen mehr (weil jeder individuell studiert), sondern Mengen von zusammengehörigen Veranstaltungen. Diese heißen in jeder Studienordnung anders und im eVV "Studienkomplexe" oder einfach nur "Komplexe".
Ein Dozent ist einfach nur eine Person, die eine Vorlesung hält, eine Übung leitet oder ein Praktikum betreut, oder für ein Fach verantwortlich ist. N.N. ist kein Dozent.
Studenten und Dozenten sind akademische Nutzer und haben Interesse an den Veranstaltungen, weil sie daran teilnehmen. Das Service-Personal und die technischen Mitarbeiter arbeiten in der Regel ohne von den Akademikern wahrgenommen zu werden. Deswegen bezeichne ich sie als Heinzelmännchen. Die Heinzelmännchen brauchen nur bestimmte Informationen zur Raumbelegung, daher ist für sie eigentlich nur das Kapitel 6 relevant.
Zur Anzeige der Veranstaltungen unterscheidet das eVV grundsätzlich Wochenpläne und Listen. Wochenpläne zeigen Veranstaltungen in einer Tabelle mit Wochentagen oben und Tageszeiten links. Dabei zeigen Stundenpläne die Veranstaltungen einer Person und Räumpläne sind Raumbelegungspläne mit Veranstaltungen in einem Raum. Mehr dazu in Abschnitt 2.3.
Das eVV kann auch Veranstaltungen anzeigen, denen noch kein Termin zugeordnet ist. Solche Veranstaltungen können auch in den persönlichen Stundenplan (Kapitel 2) aufgenommen werden.
Die in Kapitel 5 beschriebenen Benachrichtigungen sind eMails, die vom eVV verschickt werden. Diese Funktionalität ist unabhängig von der Website.
Aus Sicht der Nutzer sind die Veranstaltungsdaten anders angeordnet, als in S+. Ich habe deswegen ein Datenmodell als ER-Diagramm gezeichnet, das die Anordnung darstellt.
S+ verwendet den Begriff "Studentenset" zur Sammlung von Veranstaltungen, die schnittfrei geplant werden sollen. Auf den Webseiten des eVV verwende ich den Begriff für alle Veranstaltungsmengen, die für eine Gruppe von Studenten relevant sind: Studiengang, Matrikel, Studienkomplex, Seminargruppe.
Die Entität "Studienkomplex" habe ich eingeführt nachdem ich die Studienpläne aller Studiengänge der TU analysiert hatte. In manchen Studiengängen gehören die Wahl-Veranstaltungen des Hauptstudiums zu einem empfohlenen Fachsemester - bei anderen nicht. Deswegen kann ein Studienkomplex sowohl einem Studiengang als auch einer Matrikel (empfohlenes Fachsemester) zugeordnet sein. Wenn es in einem Studiengang Vertiefungsrichtungen oder Nebenfächer gibt, die bestimmten Seminargruppen zugeordnet sind (z.B. IN 4.fs 1 MA, IN 4.fs 2 MA, IN 4.fs 3 WW, usw.), gibt es automatisch auch einen Studienkomplex, der für alle Seminargruppen einer Vertiefungsrichtung steht, Schreibweise: IN 4.fs MA, IN 4.fs WW, usw.
Sonderveranstaltungen sind weder Studenten noch Dozenten zugeordnet.
Die Einzelseiten sind alle aus den Anforderungen entstanden. Die Gliederung, die ich hier und im nächsten Abschnitt vorstelle, ist während des Entwurfs entstanden und schließt die Teile in einem konsistenten Rahmen ein.
Die in Kapitel 6 beschriebenen Heinzelmännchen-Seiten funktionieren ganz unabhängig vom Rest, nur Raumbelegungspläne werden von Heinzelmännchen und Akademikern genutzt. Auch die in Kapitel 4 beschriebene Suche nach einem freien Raum ist eine relativ unabhängige Funktion. Man kann sie zwar von verschiedenen Stellen des eVV mit verschiedenen Parametern aufrufen und von der Ergebnis-Seite zu den Raumbelegungsplänen surfen, aber sonst ist sie in Ihrer Assistentenform abgeschlossen.
Die anderen Seiten lassen sich nach zwei Kriterien unterscheiden: einmal danach, ob sie Fächer und/oder Veranstaltungen anzeigen oder nicht; und einmal danach, ob es die Seite nur einmal gibt, oder mehrmals jeweils für ein bestimmtes Objekt. Letztere nenne ich Homepages, weil Sie jeweils alle Informationen zu dem Objekt zusammenfassen. Außerdem gibt es noch persönliche Stundenpläne, die auch mehrfach existieren, obwohl Ihnen kein Objekt im eVV entspricht. Sie enthalten eine Menge von Veranstaltungen, die sich ein Nutzer zusammengestellt hat.
Was Stundenplanseiten sind, wird in Kapitel 2 erklärt.
Ein Nutzer muss auf einer Website jederzeit wissen "wo er gerade ist". Weil sich Nutzer aber nicht an den Assoziationen es ERD entlang hangeln wollen (das kennen sie nicht), braucht man dazu eine Hierarchie. Obwohl die einzelnen Seiten des e.V.V. nicht nur über einen Weg von der Startseite aus erreichbar sind, zeichne ich einen der Wege als besonders aus. Dieser Weg wird als Pfad in einer sogenannten "Brotkrümelspur" auf jeder Seite angezeigt und gibt dem Nutzer Orientierung.
Navigationsdiagramm, separate Legende
Im Diagramm gibt es von jeder Seite einen Weg auf durchgezogenen Linien zur Startseite. Alle Seiten auf diesem Weg stehen in der Brotkrümelspur der Seite. Alle Pfeile stehen für einen Link von einer Seite zur anderen. Wenn der Pfeil ausgemalt ist, befindet sich der Link in einem DropDown-Feld am Ende der Brotkrümelspur (siehe MockUp). Zu den Fächern gibt es absichtlich keinen Pfeil. Man kann die Fach-Seiten - so wie alle Homepages - von allen Seiten mit Veranstaltungen aus erreichen.
Die fünf Farben aus dem Diagramm finden sich auch in den Web-Seiten wieder. Die Farben selbst sind nur beispielhaft gewählt - ihr regelmäßiges Auftreten stellt aber Zusammenhänge her. Deswegen habe ich den Farben Namen gegeben, die ich auch in diesem Dokument verwende: stud, doz, raum, pers und div. Mit den ersten dreien kennzeichne ich Alles, was mit Studenten, Dozenten und Räumen zu tun hat. Die anderen sind für den persönlichen Stundenplan bzw. den ganzen Rest (diverses).
Außer der Startseite und den drei großen Übersichten, enthalten alle Seiten am oberen Rand die Brotkrümelspur. Vor den Link auf die Startseite passt noch ein Logo, dass die Aufmerksamkeit auf die Spur lenkt und die Spuren auf allen Seiten gleich aussehen lässt.
Die Seiten mit Fächern oder Veranstaltungen teilen sich alle in einen großen Datenbereich rechts und eine Werkzeug-Leiste links ein. Die Brotkrümelspur hat als Hintergrund-Farbe die Farbe des passenden Bereichs. Alle Veranstaltungen und Fächer, die im Datenbereich angezeigt werden, haben ein zugeordnetes Kreuzelfeld. In der Werkzeugleiste gibt es eine Box in der pers-Farbe, die Funktionen enthält, um die angekreuzten Fächer oder Veranstaltungen in eine persönliche Seite aufzunehmen. Außerdem kann man direkt zu den persönlichen Seiten zu springen. Bis unten in der Werkzeugleiste befindet eine übergreifende Suchfunktion.
Die Homepages und persönlichen Seiten werden in Kapitel 2 beschrieben, alle anderen (Übersichten, Einführungsseiten, Suche, Such-Ergebnisse) in Kapitel 3. Im allgemeinen sind die Seiten so gestaltet, dass man leicht darin "blättern", "surfen" oder "browsen" kann. Deswegen erfolgt die Navigation mit einzelnen "Klicks" zwischen festen Seiten, an denen man sich orientieren kann. (Das Gegenteil ist der Anfrage-Antwort-Stil, der vermieden wurde.)
Das Layout der Startseite ist am schwierigsten. Die Startseite kann und soll anders aussehen, als die restlichen Seiten. Dadurch bleibt die Option, die Startseite jederzeit zu verändern. Was auf der Startseite sein muss:
Ich habe noch zwei alternative Startseiten-Layouts: startD.htm und startF.htm (F wie frames).
Bemerkung: So ganz zufrieden bin ich mit dem Begriff "Homepage" nicht. Das klingt aber wesentlich lebendiger als z.B. "Objekt-Seite". Alternativen?
Die Homepages erfüllen im wesentlichen die Anforderungen nach Stundenplänen und Veranstaltungslisten für Studenten und Dozenten. Das einheitliche Konzept der Homepage sorgt für Überblick und Konsistenz. Die Homepages für Gebäude übernehmen die Funktion der Raumskizzen aus dem Semesterheft.
Überall wo ein Objekt angezeigt wird, das eine Homepage hat, kann man das Objekt anklicken und kommt auf die Homepage. Dies gilt für alle Anzeigen innerhalb des eVV - vom persönlichen Stundenplan bis zum Heizplan. Da den persönlichen Stundenplänen keine Objekte entsprechen, die man woanders anklicken kann, gibt es auf den meisten Seiten im Navigationsbereich eine DropDown-Liste mit den persönlichen Stundenplänen, um sie direkt anzuspringen.
Es gibt insgesamt sieben Homepage-Typen:
Die Stundenplanseiten heißen so, weil sie immer eine Menge von Veranstaltungen enthalten, die der Stundenplan einer Person sein könnte. Eine Raum-Homepage ähnelt den Stundenplanseiten, nur dass die angezeigten Veranstaltungen nicht über Personen verknüpft sind, sondern eben über den Raum. Ein Fach besteht nur aus wenigen regelmäßigen (plus evtl. einigen unregelmäßigen) Terminen und zusätzlichen Infos wie der Prüfung. Die Studiengangsseite enthält allgemeine Informationen zum Studiengang, Links zu Studienkomplexen und empfohlenen Fachsemestern und eine Liste der Fächer (siehe Abschnitt 2.3.). Die Gebäude-Homepage enthält als einzige Homepage keine Veranstaltungen; sie wird im nächsten Kapitel beschrieben.
Die persönlichen Seiten sind im Prinzip auch Stundenplanseiten. Während es aber eine festgelegte Zahl von Homepages gibt, die auch jeweils einen (durch die geplanten Veranstaltungen) festgelegten Inhalt haben, kann der Benutzer beliebig viele persönlichen Seiten erstellen und die zugehörigen Veranstaltungen frei auswählen. In der Regel verwendet er dazu die Veranstaltungen einer Homepage als Ausgangspunkt. Die Stundenplanseiten (immer incl. der persönlichen Seite) und die Raum-Homepages (mit dem Raumbelegungsplan) sind das wichtigste Mittel, um Veranstaltungen darzustellen. Um diese zu beschreiben, brauche ich erst noch zwei Abschnitte mit Grundlagen.
Die folgenden Definitionen helfen überfüllte Wochenpläne zu
ordnen und den S+-Begriff
Für die Anzeige von Stunden- und Raumplänen (beides zusammen kann man Wochenplan nennen), empfiehlt sich eine Aufteilung der Veranstaltungen in regelmäßige und unregelmäßige.
Ich bezeichne Veranstaltungen als regelmäßig genau dann, wenn sie
Veranstaltungen, die wegen Feiertagen ausfallen, sind immer noch regelmäßig. Veranstaltungen, die an anderen einzelnen Terminen ausfallen (höchstens zwei pro Semester) sind auch immer noch regelmäßig. Diese Ausfälle werden aber in Wochenplänen gekennzeichnet!
Alle anderen Veranstaltungen nenne ich unregelmäßig. Darunter fallen dann: Blockveranstaltungen, Sonderveranstaltungen und Einzeltermine von verlegten Veranstaltungen.
Wochenpläne zeigen immer entweder nur regelmäßige Veranstaltungen (der Vorlesungszeit) eines Semester an oder die Veranstaltungstermine einer bestimmten Woche.
In letzterem Fall folgt daraus, dass die Wochenpläne eines Dozenten, eines Studentensets und eines Raumes an jedem Tag zu jeder Zeit immer höchstens einen Termin haben. (Keine Überschneidungen.) In einem Wochenplan mit regelmäßigen Veranstaltungen kann es in einem Feld höchstens zwei Veranstaltungen geben (g/u bzw. erste/zweite Semesterhälfte). Gleiches gilt für einen Wochenplan mit gemeinsamen Veranstaltungen einer Matrikel, da das ja die Schnittmenge mehrerer Studentensets ist. Somit ist abgesichert, dass diese Pläne nicht schon von vornherein zu unübersichtlich werden.
Ein Umgang mit sich überschneidenden Veranstaltungen ist also nur nötig in Wochenplänen von Fachgebieten und solchen, die vom Nutzer zusammengestellt werden. Aber auch hier hilft der Ausschluss von unregelmäßigen Terminen aus dem Wochenplan sehr.
Es gibt viele Anforderung an die Darstellung und es gibt den Konflikt zwischen Detailierung und Übersichtlichkeit. Meine vier Darstellungen decken die meisten Anforderungen ab und bieten einen Mehrwert durch die Verlinkung und das leichte Umschalten der Darstellungen. Im Prototypen können Sie die Ansichten ausprobieren, indem Sie die Seite einer Matrikel anzeigen (mathome.htm).
Prinzipiell stellen die Web-Seiten möglichst oft Termine in Wochenplänen dar. So kann man den Termin direkt "sehen" und muss ihn nicht erst "lesen". Auch für einzelne Fächer sieht dieser Plan nicht trist aus, weil man so Vorlesung, Übungen und Praktika im zeitlichen Zusammenhang sieht.
Es gibt prinzipiell vier Arten, um eine Menge von Veranstaltungen darzustellen:
Im Semesterwochenplan sind die unregelmäßigen Termine als Fußnoten zum Wochenplan dargestellt und verlinkt. Veranstaltungen ohne Termin werden in der Liste hinter den unregelmäßigen angezeigt. Diese Darstellung trifft natürlich nur auf die Vorlesungszeit eines Semesters zu.
Die Fächerlisten treffen nur bei Stundenplänen zu, da die Veranstaltungen in Raumplänen generell nicht zusammenhängen. (Das ist auch nicht nötig, da Raumpläne auch immer schnittfrei sind!) Die knappe Veranstaltungsliste ist bei besonders großen Veranstaltungsmengen von Bedeutung. Sie ist gruppiert nach Matrikel und/oder Studienkomplexen. Die Veranstaltungsliste enthält zu jeder Veranstaltung den eingetragenen Dozenten, die knappe Fächerliste zeigt den Dozenten, der die Vorlesung hält.
Über die Werkzeugleiste der Homepages und persönlichen Seiten kann man jederzeit zwischen den Darstellungen umschalten. Dazu gibt es beim konkreten Wochenplan eine Auswahl [diese, nächste, andere..]-Woche.
Hier strukturiere ich die Anforderungen an den Stundenplan. Das meiste ergibt sich aus Gestaltungskriterien (z.B. die Navigation), weil es in den Fokusgruppen nicht besprochen wurde.
In den Wochenplänen sind zu einer Veranstaltung nur Ort und Titel eingetragen. Zeit und Dauer erkennt man im Plan. Dozenten und Studenten sieht man auf der Fach-Homepage, die man mit einem Klick auf die Veranstaltung erreicht, oder in den Listen-Darstellungen.
In der Werkzeugleiste gibt es folgende Funktionen:
Die Dialog-Fenster für die Änderungsmarkierung und die Druckoptionen sind im Prototypen gezeigt. Bei Änderungen-seit wird immer das Datum des letzten Besuchs dieser Seite automatisch eingetragen. Änderungen werden in Wochenplänen und Veranstaltungslisten durch eine spezielle Hintergrundfarbe hervorgehoben. Die Druckoptionen werden in einem Cookie gespeichert und bei jedem Aufruf der Druckansicht angewendet.
Der Stundenplan für Dozenten und Fachgebiete hat Links, um die Webseiten der Uni oder das ganze Internet nach dem Namen des Dozenten oder Fachgebietes zu durchsuchen. (Bei Dozenten wird dabei der Teilstring "Priv.-Doz." ersetzt durch "Priv.-Doz. OR PD".) Bei Studenten-Plänen steht die Abkürzung, die man in der Direkt-Eingabe verwenden kann, fett in der Brotkrümelspur.
Die Raumplan-Homepages enthalten weniger Funktionalität als die Stundenplan-Homepages. Die Belegung kann ja nur als Wochenplan angezeigt werden. Über dem Belegungsplan wird die technische Ausstattung und die Größe des Raumes angezeigt. Dazu gibt es einen Link zum Gebäude mit einem Anker auf die passende Etage, so dass man den Lageplan mit diesem Raum sieht. (siehe Abschnitt 3.2)
Da es in Raumplänen nie zu Überschneidungen kommen kann, und es folglich mehr Platz gibt, ist zu überlegen, ob man nicht noch den Dozenten im Plan mit anzeigen kann.
Das Gestaltungskriterium
Hier stehen alle Veranstaltungen eines Faches zur Verfügung. Vorlesungen, Übungen, Praktika, Klausuren während des Semesters, verlegte und ausfallende Veranstaltungen, Prüfungen. Dies ist die einzige Seite bei der auch im Wochenplan teilnehmende Studenten und Dozenten angezeigt werden. Hier ist ja genug Platz.
In der Brotkrümelspur gibt es nur einen Link zur Startseite, dafür kann man aber in der Darstellung auf Dozenten und Studenten klicken, um zu deren Homepages zu surfen. Weil zu einem Fach so wenig Veranstaltungen gehören, werden die Darstellungen auf einer Seite zusammengefasst. Bis oben befindet sich als Überschrift ein Eintrag wie in der knappen Fächerliste. Danach kommt ein Wochenplan und danach die Liste aller Termine.
Außerdem gibt es Links, um die Webseiten der TU bzw. das ganze Internet nach dem Namen des Faches zu durchsuchen.
Diese Seite dient einerseits als Übersicht mit Informationen zu einem Studiengang und als "Durchgangsseite" zu den Matrikeln und Studienkomplexen; andererseits zeigt sie direkt alle Fächer, die für diesen Studiengang angeboten werden.
Die Seite wird dargestellt wie für Seiten mit Fächern/Veranstaltungen im Abschnitt 1.3. beschrieben. Es gibt die Möglichkeit, Fächer zum persönlichen Stundenplan hinzuzufügen. Es gibt aber keine anderen Darstellungen - zu einem Studiengang gehören so viele Fächer, dass nur die Fächerliste gut zu überblicken ist.
Die Seite enthält noch folgende weiterführende Informationen:
Personalifizierung ist ein großes Schlagwort - nicht
nur bei der Anforderungsanalyse mit den Studenten und Mitarbeitern.
In meinem Entwurf habe ich alle Funktionen aufgenommen, die man
Wie schon in 1.3. erwähnt, kann man auf allen Seiten, die Fächer oder Veranstaltungen enthalten, diese auch einer persönlichen Seite hinzufügen. In den Veranstaltungslisten (und ggf. auch Wochenplänen) gibt es ein Kreuzelfeld für jede Veranstaltung, in der knappen Fächerliste gibt es ein Kreuzelfeld für jedes Fach. In der Werkzeugleiste gibt es dazu einen Knopf "markierte Veranstaltungen hinzufügen" und ein Dropdown-Feld, in dem einen persönlichen Stundenplan als Ziel auswählt. Dabei kann man den Eintrag "neuer Stundenplan" auswählen und die Veranstaltungen werden zu einer persönlichen Seite namens "Stundenplan 1" hinzugefügt (gibt es diesen Namen schon, wähle i+1).
Wenn man eine Veranstaltungen zu einer persönlichen Seite hinzufügt, werden zusätzlich automatisch alle Einzel-Termine hinzugefügt, die zum selben Fach gehören. Außerdem werden später neu geplante Termine (Änderungsdatum > Datum des Hinzufügens) automatisch hinzugefügt. So kann man diese nicht vergessen. Natürlich kann man diese Termine manuell löschen. Wenn beim Hinzufügen eines Faches (aus einer knappen Fächerliste) zu dem Fach mehrere Übungen gehören, wird das eVV nicht alle hinzufügen: wird das Fach auf einer Homepage angewählt, werden nur die Übungen hinzugefügt, die auf der Homepage stehen (zum Beispiel eine Seminargruppe). Wird das Fach im Suchergebnis der Vorlesungssuche angewählt und wurde die Suche auf einen bestimmten Studiengang eingeschränkt, so werden nur die Übungen zu diesem Studiengang ausgewählt.
Auf der persönlichen Seite befindet sich - wie auf allen Seiten mit Veranstaltungen - auch das DropDown-Feld, um zu anderen persönlichen Seiten zu springen. Weiterhin kann man "markierte Veranstaltungen löschen", manuell einen Termine eintragen und die persönliche Seite umbenennen und löschen.
Für den manuellen Termin öffnet sich ein neues Fenster, in das man die Zeit (regelmäßig oder einmalig) und eine Beschreibung eintragen kann. Wenn eine persönliche Seite durch Multi-Direkteingabe entstanden ist, heißt der Umbenennen-Knopf "Speichern" und erst nach einem Klick darauf wird die persönliche Seite gespeichert.
Ein Wort zur Technik: Beim Entwurf dieser Funktion bin ich bereits davon ausgegangen, dass sie mit Cookies realisiert wird. Diese Entscheidung muss auch schon während der Spezifikation getroffen werden, weil sich daraus Konsequenzen für den Nutzer ergeben. Alle persönlichen Einstellungen (d.h. die persönlichen Seiten und die Export-/Druck-Einstellungen) werden vom Browser des Anwenders auf dem Rechner des Anwenders und unter dem Profil des Anwenders gespeichert. Das heißt, er kann darauf nur von einem Rechner bzw. nur von einem Profil (Login im Rechenzentrum) darauf zugreifen. Und es sieht automatisch jeder nur seine Daten, ohne das man dazu eine spezielle Unterscheidung programmieren muss. Eine Implementation ohne Cookies müsste völlig anders entworfen werden.
Von den Studenten wurde eine "Personalisierung der Ansicht" gewünscht. Am wichtigsten ist es, die Darstellung der Wochenpläne (eigentlich nur Stundenpläne) anpassen zu können. Hier ist aber die Frage, ob so eine Anpassung nur für die persönlichen Stundenpläne gelten soll, oder für alle. Oder nur für einige der Homepages und für jeden persönlichen Stundenplan extra. Am besten wäre es wahrscheinlich die Darstellung extra abzuspeichern und einzeln auf Stundenpläne anzuwenden. Das das aber dann doch etwas zu aufwendig ist, schlägt mein Entwurf folgendes vor: Die Stundenpläne werden immer gleich angezeigt (Beschreibung in diesem Abschnitt) und nur beim Drucken und Export (nächster Abschnitt) kann man die Einstellungen ändern. Diese Einstellungen werden gespeichert (wieder als Cookie) und man kann jeweils mit einem Klick auf Druckansicht die aktuelle Darstellung in einem neuen Fenster in solchem Format anzeigen.
Das hier beschriebene Format habe ich festgelegt nachdem ich verschiedene Stundenpläne von Studenten verglichen habe. Wenn Studenten ihren Stundenplan selbst erstellen, führen sie dabei eigene Abkürzungen, Formate und Darstellungen ein; sie markieren Veranstaltungen nach eigenem Ermessen - nicht nur in fakultativ und obligatorisch, sondern teilweise auch in wichtig und unwichtig. Wenn man einen Stundenplan sowieso per Hand macht (ggf. unterstützt durch ein Office-Programm), wird man ihn automatisch individualisieren und gleichzeitig die eigenen Abkürzungen lernen. Daher ist es schwer, einen Stundenplan automatisch zu erstellen, der nicht nur zur Information im Internet dient, sondern auch ausgedruckt werden soll und im täglichen Leben verwendet.
Zunächst steht die Frage, ob Wochenpläne das Wochenende einschließen sollen und bis zu welcher Zeit am Abend sie reichen. Dazu biete ich folgende Lösung: Ein Wochenplan wird immer für eine feste Menge von Veranstaltungen erstellt. Demzufolge sind Tage und Zeiten dieser Veranstaltungen beim Erstellen des Plans bekannt. Demzufolge kann man genau diese Tageszeiten und Wochentage für die Beschriftung hernehmen. Um Entartungen bei Wochenplänen mit nur wenigen Veranstaltungen (z.B. einzelnes Fach) zu vermeiden, werden die Skalen noch mit den Kernzeiten (Mo..Fr, 9:00..15:00 Uhr) vereinigt und zu einem Intervall vervollständigt. Beispiel: Es gibt Veranstaltungen am Montag, Dienstag und Donnerstag und um 9:00, um 11:00 und um 19:00 Uhr. Dann wird ein Wochenplan erstellt für Montag bis Freitag (wegen der Kernzeit) und von 9:00..19:00 Uhr (inklusive 17:00 Uhr wegen dem Intervall). (Die Entartung ist schädlich, wenn man einen Termin mit einem Blick erfassen will. Da sollte nicht Dienstag der erste Tag der Woche sein, oder 19 Uhr gleich nach 15 Uhr kommen.) Vor dem 13:00 Uhr Block wird eine horizontale Trennlinie angezeigt, ebenso eine vertikale Trennlinie vor dem Samstag, wenn er auf dem Plan ist. So kann man nicht Samstag mit Freitag verwechseln.
Es wird ein Zeitraster von 15-Minuten und Gitternetzlinien von 2 Stunden verwendet. Veranstaltungen, die nicht im zwei-Stunden-Raster liegen überschreiben die Linien entsprechend. Wenn man sich die MockUps mal anschaut, sieht man, dass das Tabellen-Layout das selbe ist, wie bei den Göttlich-Plänen - nur dass leere Felder jeweils zu 2-Stunden-Blöcken zusammengefasst werden. Dadurch sieht der Plan sehr aufgeräumt aus und man kann die Veranstaltungen leichter der 2-stündigen Skala zuordnen.
Die genauen Spezifikation ist:
Diese Formalisierung hat den Vorteil, dass Veranstaltungen 15-Minuten genau angezeigt werden, und der Plan trotzdem in den meisten Fällen nur ein ganz einfaches Raster hat. Wenn sich Veranstaltungen überschneiden, wird die Spalte in mehrere Unterspalten aufgeteilt. Zu den Zeiten, wo es keine Überschneidungen gibt, werden die parallelen Zellen wieder mit colspan=k zusammengefasst. Genauer: eine Veranstaltung, die nur Lücken neben sich hat, nimmt die gesamte Breite ein, die Lücken darüber und darunter passen sich an. Liegen dann noch gleiche Lücken nebeneinander, werden diese auch zusammengefasst. Ein Beispiel dafür ist der MockUp zum Fach Telematik. (fachhome.htm)
Innerhalb eines Wochenplan-Feldes wird (in dieser Reihenfolge) angezeigt:
Bei persönlichen Stundenplänen kann man auswählen, ob Dozenten oder Studentensets angezeigt werden sollen.
Der Typ der Veranstaltung wird allein durch die Hintergrundfarbe und/oder Formatierung des Titels angezeigt. Wir unterscheiden: Vorlesungen, Übungen, Seminare, Klausuren (mdl. Prüfungen haben keinen festen Termin oder stehen gar nicht im S+) und Sonderveranstaltungen. Vorlesungen und Seminare sind fett gedruckt, Übungen in normaler Schrift und Klausuren in rot. Sonderveranstaltungen erkennt man schon im Titel.
Inhalte der Veranstaltungslisten sind (in dieser Reihenfolge)
Es gibt vier Wege zur Weiterverarbeitung der Stundenpläne:
Zur Weiterverarbeitung in einem Office-Programm kann man insbesondere das Dokument benutzen, das eigentlich für den Druck bestimmt ist. Deswegen behandle ich Druck und Export gemeinsam. Wochenpläne werden immer als HTML-Seite zurückgegeben, die der Benutzer nach Belieben drucken oder weiterbearbeiten kann. Was den Export in einen Terminplaner angeht, so habe ich noch keine Informationen, über die dort verwendeten Formate. Ich verwende stellvertreterweise eine einfache CSV-Liste (colon seperated values, juhu kein XML). Die Listen kann man exportieren in
Hierzu gibt es in der Werkzeugleiste zwei Links: "Druckansicht.." und "Druckoptionen..". Der erste Begriff wurde so gewählt, weil es diese Funktion auch auf vielen anderen Sites gibt und der Nutzer schon weiß: wenn man darauf klickt, kommt eine Seite ohne Navigation, nur mit Inhalt. Hinter "Druckoptionen" verbirgt sich ein Einstellungsdialog, wie er im im Prototypen zu sehen ist. Die einzelnen Optionen sind im Prototypen zu sehen und sind selbsterklärend. Eines soll aber anders sein, als im Prototypen: Der Dialog enthält als Überschrift den Namen der aktuellen Darstellung und er enthält auch nur die Optionen zu dieser Darstellung und man kann nicht mit Tabs umschalten. (Begründung: Konsistenz zur Druckansicht, die auch ohne zu fragen, die aktuelle Darstellung in einem neuen Fenster anzeigt.)
Der Dialog hat Knöpfe für
Neben der Notwendigkeit für den Zugriff auf die Stundenpläne (nach Studentenset), erfüllen die Übersichten die Anforderung der Studenten, per Dozent oder Fachgebiet nach Veranstaltungen zu "suchen". Die Übersichten dienen aber nicht nur der Auswahl (für DropDown-Listen gibt es einfach zu viele Räume bzw. Dozenten), sondern auch der Information.
Während eine Suche im allgemeinen ein aufwendiger Prozess ist, der auch erfolglos enden kann, "findet" man im eVV Veranstaltungen einfach, indem man ein Objekt anklickt und auf dessen Homepage kommt. Die Direkteingaben bieten u.a. die (undokumentierte) Funktion der "Göttlich-Listen", ein Studentenset direkt aufzurufen.
Es gibt Übersichten für
Also für alle Objekte außer den eigentlichen Veranstaltungen. Die Übersichten dienen dazu Objekte auszuwählen, deren Homepage (und damit: zugehörige Veranstaltungen) man sehen möchte. Zu jeder Übersicht gibt es eine Direkteingabe, mit der man Objekte per Namen benennen kann. Mit den Direkt-Eingaben kann man die Übersichten überspringen, siehe Abschnitt 3.3.
Die Übersichten dienen auch dazu, sich einen Überblick über alle im eVV enthaltenen Objekte zu verschaffen. Die drei sind über Tabs verbunden und jeweils in ihrer eigenen Farbe gehalten. Auf jeder Übersicht findet sich zudem eine Anleitung, wie man die Direkt-Eingabe für Objekte dieser "Farbe" benutzen kann.
Die Matrikelübersicht besteht aus einer Seite mit allen Studiengängen und empfohlenen Fachsemestern. Die Dozentenübersicht besteht aus fünf Seite - jeweils eine für jede Fakultät. Die Fakultät kann man wiederum über Tabs auswählen. Die Raumübersicht enthält nur Links auf die drei Raum-Listen. Es stehen keine Räume auf der Seite, aber man sieht gut, was es alles für Räume gibt. Außerdem wird anhand der Gebäude-Namen das Bennenungsschema für Räume erklärt.
Man kann alle Objekte direkt aus der Übersicht anspringen. Für Matrikeln muss man nicht über die Seite des Studienganges und für Dozenten muss man nicht über die Seite des Fachgebiets. Für Räume muss man nicht über die Seite des Gebäudes. Durch die Verlinkung der Homepages kann man aber natürlich diesen Weg gehen und in der Brotkrümelspur steht immer dieser Weg, auch wenn man ihn nicht ging. Seminargruppen und Studienkomplexe erreicht man allerdings nur über die Direkteingabe und die Matrikel-Homepages, nicht direkt aus einer Übersicht.
Wenn man einen Raumplan anzeigen will, muss man zuerst den Raum auswählen. Alle Räume zusammen in einem Auswahlfeld ist aber ziemlich unübersichtlich. Daher kann man im eVV zuerst ein Gebäude, einen Raumtyp oder die Größe auswählen und dann den Raum aus der eingeschränkten Menge. Als kleinen Gimmik kann man auch durch die verschiedenen Listen "surfen" und sich zu einem Raum ähnliche Räume anzeigen lassen.
Die Raumlisten funktionieren wie die auf http://sin.fem.tu-ilmenau.de und haben das Layout des MockUps bau.htm (Liste gruppiert nach Gebäude).
Die Gebäudeseiten übernehmen die Funktion des Anhangs vom Semesterheft. Sie bilden einen echten Mehrwert zum eVV, da man leicht nachsehen kann, wo denn nun der Raum ist, an dem man eine Veranstaltung hat. Die MockUps dazu sind selbsterklärend.
Die Gestaltungsrichtlinien (z.B. useit.com) empfehlen eine Such-Möglichkeit auf jeder Seite einer Site. Die Suchfelder auf den Seiten des eVV dienen gleichzeitig der Volltextsuche und der Direkteingabe (Gehe-zu). Wenn man den Namen eines eVV-Objektes eingibt, kommt automatisch auf dessen Homepage - wenn man etwas anderes eingibt, wird eine Volltextsuche gestartet. Wie die Namen eingegeben werden müssen, steht auf den jeweiligen Übersichtsseiten und ist im folgenden genauer beschrieben.
Bei den Studentensets ist der Name der Matrikel Präfix der Namen aller zugeordneten Seminargruppen und Studienkomplexe und die Abkürzung des Studiengangs ist Präfix der Namen der zugehörigen Matrikeln. Dementsprechend kann man direkt zur Homepage einer Seminargruppe, Matrikel oder eines Studienganges springen, je nachdem wieviel man eingibt.
Der Studiengang wird durch seine Abkürzung identifiziert. Zusätzlich zu den offiziellen Abkürzungen (falls es die überhaupt gibt), gibt es feststehende Aliase, die Tippfehler abfangen: z.B. IN und INF für Informatik, und für WIW-EI die Alternativen WIW EI, WIWEI und das selbe nochmal mit EIT statt EI. Bei Studiengängen mit kurzen Namen (Informatik, Mathematik, Physik) kann man die Namen selbst in die Alias-Liste hinzufügen.
Nach dem Studiengang kann (durch / */ getrennt) eine Ziffer für ein empfohlenes Fachsemester folgen. In diesem Fall wird die Matrikel ausgewählt. Wenn man eine Seminargruppe (mit Ziffer) oder einen Studienkomplex (mit Abkürzung) auswählen möchte, muss man nach der Ziffer für die Matrikel noch /.? ?(fs|sem)? */i angeben. (Nicht-technische Leser entschuldigen bitte die Verwendung von regulären Ausdrücken. Insgesamt ist diese Eingabe eine leichte Verallgemeinerung der Eingabe bei den "Göttlich-Listen".)
Raumnamen müssen genau nach offizieller Bezeichnung eingegeben werden. Nur die Groß- und Kleinschreibung und Leerzeichen werden ignoriert.
Bei Dozenten wird zunächst nur nach dem eingegebenen Namen gesucht. Wenn es mehrere Dozenten dieses Namens gibt, wird der Titel noch hinzugezogen, wobei verschiedene Schreibweisen des selben Titels beachtet werden.
Multi-Direkteingabe: Man kann in allen drei Fällen auch mehrere Namen eingeben, wenn man diese durch Semikoli trennt. Dadurch gelangt man nicht auf eine Homepage, sondern
Dies ist eine Art von Volltext-Suche nach Fächern und Sonderveranstaltungen. Der eingegebene Text wird im Titel- und Veranstalter-Feld gesucht. (Damit kann man auch Dozenten treffen, aber man verpasst wenigstens keinen Veranstalter, wenn nicht ganz klar ist, ob das Feld nun einen Dozenten oder Veranstalter enthält. Außerdem trifft man damit Zusätze wie "Teleteaching".)
Die Suche lässt sich einschränken auf Fächer, die bei einem bestimmten Studiengang eingetragen sind (standardmäßig werden alle durchsucht). Weiterhin kann man Ergänzungslehrgebiete ausschließen (standardmäßig: eingeschlossen) und Sonderveranstaltungen ausschließen (standardmäßig: eingeschlossen).
Weiterhin kann man die Suche einschränken auf geänderte Termine, nach dem üblichen Schema:
Das Suchergebnis ist eine knappe Fächerliste und zusätzlich eine Liste von Sonderveranstaltungen. Die Ergebnis-Seite wird dargestellt wie für Seiten mit Fächern/Veranstaltungen im Abschnitt 1.3. beschrieben. Wenn die Suche eingeschränkt wurde, befindet sich unter den Ergebnissen, um die Suche nochmal ohne Einschränkung durchzuführen. Dadurch wird der Nutzer auch daran erinnert, dass er die Suche eingeschränkt hatte.
Auf der Such-Seite gibt es auch die Möglichkeit die Datenbank der Lehrinhalte der Fakultät IA zu durchsuchen. Dazu gibt man nur ein Stichwort an und man landet auf der Suchseite des PA IA. Dort kann man die Suche ggf. weiter einschränken. Nach dem selben Schema kann man eine Volltext-Suche auf der Webseite der TU Ilmenau machen. Oder wahlweise im ganzen Internet.
Die meisten Probanden fanden sich bei den MockUp-Tests sofort in der Website zurecht. Einige wussten aber auch erstmal gar nicht, wo sie hinklicken sollten. Weiterhin interagiert die Seite auf verschiedene Art und Weise mit dem Browser des Benutzers und das soll dokumentiert werden.
Ich habe eine Einführungsseite erstellt, um vorsichtigen Nutzern einen Überblick über die Site zu geben. Dieser Test ist im Prototyp enthalten und kann dort betrachtet werden (einf.htm). Außerdem kann man auch noch das Navigationsdiagramm aus Abschnitt 1.4 in eine Sitemap umwandeln.
Eine weitere Hilfseite beschreibt die verwendeten Techniken JavaScript, CSS und Cookies, damit die Nutzer entscheiden können, ob sie sie im Browser aktivieren. Es fehlen noch Infos, wie man das im Browser umstellen kann. Eine dritte Seite beschreibt, wie man die persönlichen Stundenpläne und Druckoptionen (die ja in Cookies gespeichert werden) sichern kann, so dass sie Neuinstallationen überleben oder auf andere Rechner übertragen werden können. Diese Seite habe ich noch nicht geschrieben.
Bei der Suche nach einem freien Raum gibt es drei Restriktionen:
Die Zeit trenne ich nochmals in eine Woche und einen Termin innerhalb der Woche. Die Woche kann eine konkrete Woche sein, oder eine Menge von regelmäßigen Wochen nach Abschnitt 2.2. Außerdem kann man ein Datum angeben, um alle freien Termine ab diesem Datum anzuzeigen. Den Termin in der Woche gibt man über eine Menge von möglichen bzw. nicht möglichen Terminen an. Das Programm sucht nach freien Räumen zu den möglichen Terminen.
Wenn man nur einen Seminarraum sucht, muss man nicht mit der Menge von möglichen Terminen arbeiten. Man kann sich einen Termin wünschen und bekommt freie Räume angezeigt. Wenn man aber keine Ergebnisse bekommt, so liegt das daran, dass viele Räume nur sehr selten frei sind. Dann hilft der Raumsuch-Assistent einen Termin zu finden und einen Raum, der zu diesem Termin frei ist.
Der ganze Such-Prozess führt den Nutzer durch schrittweises Fragen zum Ziel. Die einzelnen Schritte können im Prototypen schon betrachtet werden. Außerdem gibt es noch ein Ablaufdiagramm.
Damit man bei der Hörsaalsuche nicht alle möglichen Termine und andere Informationen selbst eingeben muss (und manches weiß man ja gar nicht) gibt es drei Möglichkeiten, um diese Daten zu "importieren".
Der Assistent fragt die nötigen Informationen ab und trägt sie in ein großes Formular ein, wo man sie selbst noch ergänzen kann. Wenn keine der drei Import-Möglichkeiten etwas nützt, kann man auch direkt das große Formular ausfüllen.
Die möglichen Termine in der Woche wählt man über einen großen Wochenplan aus, in dem an Stelle der Veranstaltungen Ankreuzfelder stehen. Der Wochenplan enthält alle Termine Montag .. Samstag und 7.00 .. 00:00 Uhr mit einem 2-stündigen Zeitraster. (Natürlich gibt es außerhalb der normale Lehr-Zeiten viel zu viele Leer-Zeiten, aber diese werden das Suchergebnis nicht verrauschen, siehe nächster Abschnitt.)
Die Woche wählt man alternativ
Die gewünschte Mindest-Kapazität des Raumes kann man als Zahl eingeben. Die Ausstattung (Mikro, Daten- und Video-Projektor) kann man ankreuzen.
Hier ist zu beachten, dass die Ergebnismenge sowohl sehr groß sein kann (bei kleinen Räumen und wenigen Teilnehmer), als auch sehr klein sein kann (große Hörsäle sind voll ausgelastet, viele Teilnehmer haben viele Restriktionen). Ersteres kann man sinnvoll einschränken, indem man zu jedem möglichen Termin nur einen (oder wenige) freie passende Räume anzeigt. Wegen letzterem werden auch Termine in späteren Wochen in Betracht gezogen - das geht natürlich nur bei der Suche nach Einzel-Terminen.
Die Ergebnis werden wieder in einem Wochenplan dargestellt. Die abgewählten Termine sind grau und leer, an den anderen Terminen stehen passende freie Räume. Bei der Suche nach einem Einzel-Termin gibt es bei dem Wochenplan Links, um die Suche für die vorige bzw. nächste Woche auszuführen.
Ganz klar: Ein Raum ist "passend", wenn er die nötige Ausstattung hat und mindestens die verlangte Größe. Gibt es zu viele Treffen, werden die kleinsten passenden Räume angezeigt.
Benachrichtigungen über geänderte Termine wurden von Studenten und Mitarbeitern in den Fokusgruppen gefordert. Die anderen Benachrichtigungen kommen aus dem Brainstorming mit den Studenten. Die Dreiteilung kommt von mir.
Ich gehe in diesem Abschnitt nur auf Benachrichtigung von Studenten ein. Eine Benachrichtigung von Dozenten erfordert entweder, dass
Letzteres wäre auch für Studenten interessant. Diese Funktionen können in einer späteren Version betrachtet werden. Zu einer Benachrichtigung von Räumen siehe im nächsten Kapitel.
Studenten werden über Matrikel-Mailinglisten der Form $SG-Kürzel$Jahrgang@rz.tu-ilmenau.de benachrichtigt. Es gibt bereits solche Listen für amw96 bis amw01@rz.tu-ilmenau.de. Studenten können sich auf diese nach Belieben mit Ihrer Uni-Mailadresse ein- und austragen.
Es gibt drei Arten von Benachrichtigungen: die über den Planugsfortschritt, solche allgemeiner Art und schließlich bei veränderten Terminen. Die Benachrichtigungen über veränderte Termine sind Matrikel-spezifisch, die anderen Nachrichten gehen stets an alle.
Hierzu gehören:
Erfahrungsgemäß erfordern die erst zu Beginn eines Semesters feststehenden Anfängerzahlen eine Reihe von Umplanungen. Man könnte nun davon absehen, für diese Termin-Änderungen Einzelnachrichten zu schicken, und stattdessen nach Abschluss der Umplanungen nochmal eine allgemeine Nachricht mit Verweis auf die Änderungen zu versenden. (So wie die "Änderungen zum Semesterheft" auf der Uni-Homepage angekündigt werden.)
Dies sind:
Unabhängig davon informieren die Prüfungsämter die Studenten über Studien- und Prüfungsfristen. (Studienzeitbegrenzung nach §9 Abs. 2 und 3 DPO AB und Wiederholungsfrist für Prüfungen)
Terminänderungen werden einmal pro Tag an alle Matrikeln verschickt, für die sich in den letzten 24 Stunden Veranstaltungen geändert haben. Diese Mails enthalten die Terminänderungen in folgendem Format:
Am Ende der Mail befindet sich nochmal ein Link auf die Matrikelhomepage.
Mit den nicht-akademischen Nutzern habe keine MockUp-Tests durchgeführt. Sollte die Implementierung von diesen Seite gewünscht werden, empfehle ich einen funktionierenden Prototypen zu erstellen und diesen mit den Mitarbeitern zu evaluieren. (Begründung: 1. Die Implementation ist relativ leicht. Und 2.: die Anforderungen sind bereits sehr genau, es sind nur noch Details zu klären.)
Die Seiten sind im Prinzip Raum-basierte Auswertungen. Die einzelnen Stakeholder brauchen nur ganz bestimmte Daten und welche das sind, ließ sich in den Interviews leicht beschreiben. Da die Ansichten bereits in den Interview-Protokollen skizziert sind und mit dem Rest nichts zu tun haben, gehe ich hier nicht weiter darauf ein.
Die Situation bei der Wache ist zur Zeit besonders schlimm. Die armen Jungs müssen alle Raumbelegungen ausdrucken um sich daraus eine "Liste von Veranstaltungen nach Schließzeit" zu erstellen. Dabei kann man diese Liste leicht automatisch erstellen: es muss nur Zeit, Raum und eine verantwortliche Person (Dozent oder Veranstalter einer Sonderveranstaltung) eingetragen sein. Wann die Schließzeit genau ist und andere Details finden sich im Interview-Protokoll. Es bietet sich an, in der Online-Darstellung des Schließplans auf die Homepages von Veranstaltungen und Räumen zu verlinken. Außerdem kann die Wache den Multi-Raumplan (übernächster Abschnitt) verwenden, um zu schauen, welche Gebäude freitags schon früher abgeschlossen werden können.
Was der Heizmeister braucht ist ganz einfach eine sogenannte "Wochenübersicht Nutzungszeiten". Da stehen oben die Wochentage an der Seite die Heizungsstränge und die Hörsäle mit Lüftung und für eine konkrete Woche steht in jedem Feld zu welcher Tageszeit der erste Raum am Strang benutzt wird und zu welcher Zeit der letzte Raum am Strang benutzt wird. Durch Anklicken der Heizungsstränge kommt man zu einem Multi-Raumplan (nächster Abschnitt). Durch Anklicken der Hörsäle mit Lüftung kommt man auf deren Homepage.
Dies ist ein
Damit mehrere Räume auf den Bildschirm (bzw. das Papier) passen, enthält der Multi-Raumplan nur die Veranstaltungen eines konkreten Tages (Datum) oder eines Wochentages für eine Anzeige regelmäßiger Veranstaltungen. Die Raum-Menge kann bestimmt werden durch
In allen Fällen werden die Namen der Räume durch Semikoli getrennt in einem Textfeld auf der Seite angezeigt, so dass man die Menge ändern kann. Außerdem gibt es wie bei einem konkreten Wochenplan die Möglichkeit per Link zum vorigen und zum nächsten Tag zu springen, einen Tag einzugeben, und zusätzlich die Umschaltung von konkretem Tag auf Anzeige regelmäßiger Veranstaltungen für diesen Wochentag.
Der Plan sieht aus wie ein Wochenplan, nur dass statt der Wochentage am oberen Rand die einzelnen Räume stehen. Und für jede Zeit und jeden Raum steht in dem Plan die Belegung des Raumes zu dieser Zeit.
Die Kollegen von der Abteilung Hörsaaltechnik, haben eine Art Wochenplan, auf dem alle Veranstaltungen eingetragen sind, die spezielle Hörsaaltechnik benutzen, die betreut werden muss. Das sind Mikrofone (hier müssen die Batterien regelmäßig gewechselt werden), und Daten- und Video-Projektoren (hier muss evtl. beim Aufbau geholfen werden). Momentan erstellen die Mitarbeiter den Plan per Hand, indem sie jeden Dozenten direkt ansprechen, welche Technik er benötigt. Wenn die Technik-Anforderungen der Dozenten über S+ erfasst würden, sparen die Mitarbeiter der Hörsaaltechnik eine Menge Arbeit.
Der Putzplan nimmt eine Sonderrolle ein: hier zählen nicht mehr die Tageszeiten, sondern nur noch die Tage. Es findet also eine immense Datenreduktion statt, für einen Menschen ist das eine besonders schrecklich langweilige Aufgabe.
Der Plan zeigt für jeden Tag der vorlesungsfreien Zeit und jeden Raum, ob der Raum an diesem Tag mindestens einmal belegt ist. Mehr nicht. Details siehe Interview. Sortierung/Gruppierung und Ausnahmen sind noch festzulegen.
Ich skizziere im folgenden kurz, wie man diese Spezifikation verwenden sollte.
Generell halte ich es für angebracht, den Ilmenauer Stundenplanserver iterativ weiterzuentwickeln. Also in dem Maße, wie sich S+ und die gesamte Organisation entwickelt, immer eine Ausbaustufe hinzufügen. Eine Entwicklungsstufe, die auf dieser Spezifikation basiert, muss natürlich nicht die komplette hier beschriebene Funktionalität enthalten. Damit es sich lohnt, sollte es aber etwas mehr oder etwas Nutzerfreundlicher sein, als die aktuelle Ausbaustufe - aber das ist diese Version auf jeden Fall.
Vor jeder Ausbaustufe muss natürlich spezifiziert werden, was genau implementiert werden soll. In diesem Fall kann man das ganz einfach tun, indem man eine Teilmenge dieses Dokumentes auswählt. Danach muss das Dokument natürlich wieder konsistent gemacht werden - dabei bin ich gern behilflich.
Wie ich in der Einleitung schon schrieb, muss als Basis der vollständigen Spezifikation noch eine Domänenanalyse durchgeführt werden, in unserem Fall heißt das, festzustellen: Welche der benötigten Daten sind überhaupt im S+ verfügbar? Und mit Domänenentwurf meine ich: festzulegen, welche Daten wie erfasst werden. Denn mit dem elektronischen Vorlesungsverzeichnis, dienen die Daten im S+ nicht mehr nur der Planung, sondern auch der gezielten Information. Dementsprechend müssen die Daten auch eingegeben werden. Insbesondere spielen hier die Studentensets eine wichtige Rolle. (Aber auch die Fachgebiete.) Die Nutzer können mit Studentensets im Sinn von S+ nichts anfangen. Als für alle Studiengänge taugliches Konzept erwies sich die Einteilung in Seminargruppen und Studienkomplexe. Hier muss nun festgelegt werden, wie man das Datenmodell von S+ mit dem Datenmodell aus Nutzersicht in Einklang bringt.
Schlusswort: Der Benutzer steht am Beginn und Ende jeder Softwareentwicklung. In diesem Dokument habe ich beschrieben, wie ein elektronisches Vorlesungsverzeichnis aussieht, das für seine Anwender nützlich und nutzbar ist. Das hier Beschriebene kann als solide Basis für einen weiteren Entwicklungsschritt dienen. Danach sollte wieder eine Evaluation mit den Anwendern erfolgen, um weitere Details festzulegen und zu verändern. Und dann kommen schon wieder die Wünsche für die nächste Stufe...